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Imagekampagne
Veranstaltungen im Rahmen der Imagekampagne der Bläserjugend Baden-Württemberg

Veranstaltungen und Infos 2007:


30jähriges Jubiläum der Bläserjugend Baden-Württemberg

Die Veranstaltung Querbeet fand am 21.07.2007 auf dem Rollschuhplatz in Kirchheim unter Teck statt. Sie stellte den Rahmen für mehrere Highlights dieses Tages.

Zunächst fand in der Stadthalle ein Wettbewerb für Jugendblasorchester statt. Ausrichter war hierbei die Bläserjugend Baden-Württemberg (BJBW). Die BJBW hatte zum Anlass ihres 30-jährigen Jubiläums hierfür attraktive Preisgelder ausgelobt.

Hierzu hatte die Bläserjugen Baden-Württemberg ein vielfältiges musikalisches Rahmenprogramm zusammengestellt. Ab 11.00 Uhr traten die verschiedensten Bands und musikalischen Gruppierungen auf dem Rollschuhplatz auf.

Leitsatz: „alles was mit Bläsern / Blasinstrumenten Spaß bereitet“.

In Zusammenarbeit mit der LINDE, dem Zentrum für Jugend und Kultur konnten wir einen ansprechenden Mix aus bekannten Jugendbands aus dem Kirchheimer Raum in vielen gängigen Stilrichtungen, wie Rock, Pop oder Ska bieten. Aufgelockert wurde das Programm immer wieder durch Platzkonzerte von Blasorchestern und der Jazz-Combo des LUG.

erLEBE den anderen KLANG: W.I.R. musical:
Ein weiteres Highlight des Tages war aber die Uraufführung des Rockmusicals W.I.R. von Kurt Gäble und Paul Nagler um 22.00 Uhr. Die Komposition wurde von der BJBW eigens für die gemeinsame Jubiläumsveranstaltung in Auftrag gegeben. Sie verband die Klänge eines Blasorchesters, einer Rockband, Chorsängern und Gesangssolisten.



 

Für Toleranz und Verantwortungsbewusstsein:

»Gewalt an den Schulen, Jugendkriminalität, Alkoholexzesse... Fast täglich konfrontieren uns die Medien mit diesen Themen. Wir sind verwundert, irritiert, schockiert. Was geschieht mit unseren Familien, den Keimzellen der Verantwortung füreinander, der Freundschaft, der sozialen Kompetenzen, der Gesellschaftsfähigkeit? Sind nicht unsere Kinder die Garanten für das Fortbestehen unserer Gesellschaft? Sollte nicht die Jugend mutig und froh nach vorne blicken? Ist nicht jeder junge Mensch ohne Zukunft einer zu viel? Was läuft schief?«

So lautet der Einleitungstext zum aktuellen Musical des Komponisten Kurt Gäble und des Texters Paul Nagler, das am 21. Juli in Kirchheim/Teck uraufgeführt wird. Nach »Freude « und »Franziskus« widmet sich das Erfolgsduo eben dieser angesprochenen Thematik. »W.I.R.« ist im Musikverlag Rundel erschienen.
Von Wut zu Hoffnung In ihrem Werk für Blasorchester, Rockband, zwei Gesangsolisten und einen Chor stehen eine alleinerziehende Mutter und ihr Sohn vor dem Scherbenhaufen ihrer Beziehung.

Die Gesellschaft (Chor) wirft ihr vor, ihr Sohn sei ein Krimineller, ein Rowdy und Schläger. Die Mutter stellt den Sohn zur Rede. Der rastet komplett aus und gibt ihr die Schuld dafür, dass der Vater ihn allein gelassen habe. Seine Anklage und die schrillen Einwürfe der Gesellschaft, Medien, Werbung – dargestellt durch den Chor – treiben sie in die Verzweiflung. Erst ihr Zusammenbruch lassen den Sohn die jahrelange Überforderung seiner allein gelassenen Mutter erkennen. Er geht auf sie zu. Die Wut vergeht. Hoffnung breitet sich aus.

Auftrag der Bläserjugend Das Musical »W.I.R.« ist eine Komposition, die die Bläserjugend aus Anlass ihres 30- jährigen Bestehens bei dem schwäbischen Komponisten Kurt Gäble und dem Texter Paul Nagler in Auftrag gegeben hat. Mit dem Jugendblasorchester der Stadtkapelle Kirchheim und Chören aus Kirchheimer Schulen sowie einer Rockband des Popcollege Fellbach darf man auf die Uraufführung gespannt sein. Die Gesamtleitung des Projekts obliegt der bewährten Stabführung des Stadtmusikdirektors Harry D. Bath, die Chöre werden von Bertram Schattel und Walter Pech geleitet. Die Thematik und auch die Inszenierung des Musicals spiegeln zudem eindrucksvoll die Ideale des Auftraggebers, der Bläserjugend Baden-Württemberg, wider. Geschäftsführer Georg Lernbaß führt es aus: »Wir wollen auch zeigen, dass Blasmusik nicht gleich Blasmusik ist. Die Aufführungen müssen nicht alle 08/15 sein – wir wollen zeigen, was alles möglich ist.« Und das Musical ist in der Tat ein Paradebeispiel dafür, was an Kooperationen möglich ist. Immerhin konnten die Verantwortlichen einen Musikverein, zwei Schulen und das Popcollege für dieses Projekt engagieren und vor allem begeistern. Natürlich – das bleibt aufgrund der großen Anzahl an Mitwirkenden nicht aus – ist es auch ein größerer Aufwand, ein Blasorchester, zwei Chöre von Schulen, eine Rockband sowie Gesangsolisten unter einen Hut zu bringen. Doch das Ergebnis ist nur zuerst mehr Arbeit. Den Lohn werden die Beteiligten dann später in Kirchheim/Teck ernten. Musikalische Vielfalt Mit diesem Musical bzw. solchen und ähnlichen Projekten zeigen die Beteiligten (und somit auch die Bläserjugend Baden-Württemberg), welche musikalische Vielfalt in den Musikvereinen des Landes vorherrscht. Die in den Orchestern bestehende musikalische Praxis erschöpft sich beileibe nicht in der Pflege des traditionellen Blasmusikrepertoires, sondern deckt ein weitaus größeres musikalisches Spektrum ab: von sinfonischer und neuer Musik bis hin zu Jazz, Musical und populärer Musik.

Auch inhaltlich transportiert das aufgeführte Werk die Ideale und Ideen der Bläserjugend und der Musikvereine im Land. Denn in den Musikvereinen wird tagtäglich gelebt, was die Gesellschaft wünscht und einfordert: Engagement, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist, aufeinander hören, Toleranz, Disziplin, Konsequenz und Zuverlässigkeit, Sensibilität für Kultur und vieles mehr. Musikvereine bieten eine sinnvolle Beschäftigung für junge Menschen und leisten damit einen wichtigen gesellschaftlichen Dienst.




Veranstaltungen und Infos 2006:



SÜDKURIER VS-Villingen am Samstag, 20. Mai 2006:




 
Begegnungen der Schulmusik: Jazz-Workshop in der Musikakademie Kürnbach

Bei der Kooperation zwischen der Musikakademie Kürnbach und dem Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Schule und Bildung - Begegnungen der Schulmusik - arbeiteten Schüler-Jazz-Ensembles des Friedrich-Ebert-Gymnasiums Sandhausen, des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Mosbach, des Moll-Gymnasiums Mannheim und des Ludwig-Marum-Gymnasiums Pfinztal mit renommierten Jazzmusikern zusammen. Der Kursleiter und legendäre Bandleader Peter Herbolzheimer musste allerdings krankheitsbedingt absagen. Trotz dieses schmerzlichen Ausfalls war der Workshop eine runde und vor allem eine lernintensive Schulung mit einem beachtlichen Ergebnis. Sowohl bei Schülern als auch bei den Dozenten wurde eine überaus positive Resonanz der drei Tage gezogen. Anke Iberle aus Sandhausen: "Es war locker und intensiv zugleich. Allein schon wegen der Tipps und Anregungen von Prof. José Cortijo hat sich das Ganze gelohnt."
"Mit dem Ergebnis habe ich vor dem Seminar nicht gerechnet. Im Gegenteil. Ich habe das alles hier total unterschätzt.", gesteht Jannis Kaiser aus Sandhausen, der den Kurs Jazz-Gesang und Chor bei Betrand Gröger belegte.
Andreas Maile, herausragender Jazz-Saxophonist - übernahm das Band-Coaching und die Eigenarbeit mit Ihren Bandleadern. Sessions bis nach Mitternacht schlossen sich im Saal an.

Wie Reiner Senger, Musikreferent im Regierungspräsidium feststellen kann, boomen derzeit Jazz, Swing Jazz-Combos und Big Bands an den Schulen. Musikrichtungen, die den Schülern viele Möglichkeiten bieten, sich einzubringen und musikalisch zu entfalten. Ähnlich sieht das auch der Jazz-Profi Andreas Maile, dessen Jazz-Karriere in der Schule begann und über das Bundesjugendjazzorchester von Peter Herbolzheimer führte. "Was braucht ihr, damit ihr die Blasmusik, die ihr spielen wollt, auch wirklich gut spielen könnt?" Das ist für Akademiedirektor Georg Lernbass die zunächst entscheidende Frage. Unabhängig davon, um welche Art von Blasmusik es sich dabei handelt. Darin sieht er auch eine ganz zentrale Aufgabe der Musikakademie des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg. Und die Schüler und Dozenten geben ihm Recht. Etliche der Schüler musizieren auch in Blasorchestern von Musikvereinen und sind dort vor ganz andere Herausforderungen gestellt.

Eine hörenswerte Kostprobe der Workshop-Arbeit gaben die jungen Musikerinnen und Musiker bei einem abschließenden Benefizkonzert zu Gunsten des Kinderzentrums Maulbronn. Zu den begeisterten Zuhörern gehörte einer der Schirmherren der Veranstaltung, Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner, während sich Landrat Röckinger vertreten lassen musste und Staatssekretär Georg Wacker MdL aus Termingründen absagen musste. Der Landesmusikdirektor des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg, Franz Barthold lies es sich dagegen nicht nehmen, für dieses Konzert aus Oberschwaben anzureisen. Der Generalsekretär des Verbandes, Prof. Dr. Hubert Kempter zeigte sich sehr beeindruckt von der Veranstaltung, die nun bereits seit acht Jahren angeboten wird. Sie hat sich schnell zu einer Veranstaltung etabliert, die in einem Atemzug mit Breisach, Osterburken und Stuttgart genannt wird.



Veranstaltungen 2005:

 
Ergebnisse aus der Medienumfrage zur Imagekampagne

Bericht des BvBW-Generalsekretär Prof. Dr. Hubert Kempter:
Im Juni diesen Jahres wurde eine Medienumfrage anhand eines Fragebogens in den Mitgliedsvereinen unseres Blasmusikverbandes durchgeführt. Hintergrund dieser Umfrage ist die Initiative "Medienmappen" im Rahmen der Imagekampagne unserer Bläserjugend, die auch seitens des Fachbereichs Medien im BVBW unterstützt wird. Mit dieser Umfrage wurde das Ziel verfolgt, die inhaltlichen Anforderungen für die Medienmappen zu ermitteln, um damit ein bedarfsgerechtes Hilfsmittel zur Unterstützung der Vereinsmedienarbeit zu konzipieren.
Das vollständige Ergebnis dieser Medienumfrage kann auf www.bvbw-online.de per Download als Dokument in der Rubrik "Events - Imagekampagne" erhalten werden.
Unabhängig von den vorliegenden Antworten zu den einzelnen Fragen können aus der erzielten Rücklaufquote interessante, wenn auch nicht gerade ermutigende Schlussfolgerungen gezogen werden. Nimmt man die drei Mitgliederstärksten Kreisverbände, Ravensburg, Biberach und Rottweil-Tuttlingen, die insgesamt 321 Vereine umfassen, so muss man feststellen, dass hier gerade mal 7 (in Worten: sieben) Vereine sich an der Umfrage beteiligt haben. Ist dies ein Ausdruck für ein fehlendes Interesse an der Medienarbeit, so muss man nüchternd feststellen, dass hier die geplanten Medienmappen wohl fehl am Platz sind. Vielleicht haben die Vereine von der Medienumfrage nichts mitbekommen? Dann mag man sich fragen, was die Vereine mit den drei Exemplaren unserer Verbandszeitschrift "forte" jeden Monat wohl machen. Wie kommt es, dass zwei Kreisverbände in dieser Statistik besonders positiv mit einer hohen Beteiligung auffallen? Hier wurde jeder Verein gezielt mit einer eigenen Post auf die Medienumfrage hingewiesen und um Beteiligung gebeten; wenigstens ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Ein paar interessante Erkenntnisse lassen sich aus den Antworten ableiten:
  1. Die häufige Neuerscheinung von Imagekampagnen mit neuen Logos scheinen bei der Vereinen und der Öffentlichkeit keinen progressiven Effekt zu haben. Die erste BVBW-Imagekampagne "Wir machen die Musik", aus dem Jahr 2002, hat bei den Vereinen noch den größten Bekanntheitsgrad. Alle nachfolgenden und damit jüngeren Imagekampagnen sind deutlich weniger bekannt.

  2. Die Seminarangebote der verbandseigenen Musikakademie in Kürnbach werden durch die Vereine nur sehr spärlich in Anspruch genommen; hier besteht enormer Handlungsbedarf hinsichtlich einer offensiveren Wahrnehmung des vielfältigen Angebots.

  3. Die Inhalte der Medienmappen betreffend wird deutlich, dass hierunter Checklisten-artige Hilfsmittel und themenbezogene Leitfäden zur Unterstützung typischer Medienaufgaben erwünscht sind; weniger dagegen Fachliteratur.
Ingesamt hätten sich die Medienverantwortlichen der Bläserjugend sowie des Blasmusikverbandes ein klares Ja zu den Medienmappen gewünscht. Die Verbandsarbeit soll sich an den Interessen der Vereine orientieren. Hierzu müssen die Mitgliedsvereine zunächst mal in Vorleistung gehen und ihr Interesse artikulieren. In welcher Form das Vorhaben "Medienmappen" nun fortgeführt wird, ist in der Diskussion. Vielleicht können wir in der nächsten Ausgabe zu Beginn des neuen Jahres hierzu berichten.

Hier nun die Ergebnisse der Medienumfrage sowie eine Rückläufer-Statistik (pdf-Dateien):


  Ehinger Bläsernacht am 2. Juli 2005 als wahrer Volltreffer

Mit Leben erfüllt hat die 1. Ehinger Bläsernacht die ganze Innenstadt. An vier Orten präsentierte sich Blasmusik in unterschiedlichster Stilrichtung. Begeisterung, Vitalität und Können verbanden sich zu einem einmaligen Erlebnis. Schon der Titel verrät, dass es nach Wunsch des Veranstalters, des Ehinger Kulturamts, nicht die letzte Bläsernacht sein soll. Das ist gut so, denn der erste Versuch war ein wahrer Volltreffer. An allen vier Austragungsorten des Events füllten sich die Räume beträchtlich, und die Begeisterung stieg je nach Empfindung und akustischer Belastbarkeit. Dazu kam die Belebung von Straßen und Plätzen durch die »Ehinger Pipes & Drums«, deren Dudelsackmusik die Gäste während der Pausen verwöhnte. Das Ska-Jugendprojektorchester zusammen mit der Band »Mo' bettah Freaks« im großen Saal der Lindenhalle, Saxofonist Klaus Kreuzeder im kleinen Saal, die Brass Band Oberschwaben-Allgäu in der St.-Blasius-Kirche und das Gulda-Projektorchester mit Cellist Hartmut Premendra Mayer im Festsaal des Gymnasiums erfüllten alle Erwartungen. Jede Stilrichtung stellte ihre Liebhaber zufrieden. Am besten tat, wer sich für alles begeistern konnte.
. . . und sie stampfen mit nackten Füßen . . .

»Ich erkläre die 1. Ehinger Bläsernacht für eröffnet, viel Vergnügen«, verkündete Organisator Franz Zipperer aus Buchloe, von wo aus der Blasmusikzeitschriftenverlag dvo die Bläsernacht ebenso gefördert hatte wie die Bläserjugend Baden-Württemberg. Deren Landesvorsitzender Herbert Pfister fungierte als Schirmherr. Zipperer war noch nicht von der Bühne, da ging das riesige Ska-Projektorchester unter der Leitung von Monika Schönfelder und Anton Mang aus Leutkirch schon ohrenbetäubend ab. Beide hatten in zwei dreiwöchigen Workshops mit rund 70 Jungmusikanten der Kreisverbände Biberach und Ulm/ Alb-Donau die Songs der Leutkircher Band »Mo' bettah Freaks« trainiert. Da wurde nach Notenvorgabe nicht nur heiß in die Instrumente geblasen, sondern an vorgesehener Stelle auch geschrien oder mit nackten Füßen gestampft. Das Leben ging so richtig karibisch ab. Cool oder geil? Beides - und zwar stark. Die blasenden »Boys« und »Girls« trugen einheitlich schwarze Shirts mit weißer Ska-Beschriftung, der Rest war beliebig - oben von Perücke bis mexikanischem Bauernhut, unten von Schuh über Socke bis barfuß. Verhaltener ging es im kleinen Saal zu, wo Klaus Kreuzeder im Rollstuhl sein kleines Saxofon so innig blies, dass den Zuhörern buchstäblich die Spucke wegblieb. Seine Mitspieler legte er per CD ein und fuhr in bester Jazzmanier ab. Zu drei Vierteln füllte sich die St.-Blasius-Kirche, als die Brass Band Oberschwaben-Allgäu unter der Leitung von Johnny Ekkelboom ihre zweite Runde anblies. Hier gab es Polka, aber so, als ob es den viel beschworenen Unterschied zwischen E- und U-Musik nie gegeben hätte. Dasselbe galt für die »Bohemian Rhapsody« der Rockgruppe »Queen«. Lang anhaltenden Applaus erntete das Ensemble auch für eine hervorragende Wiedergabe des langsamen zweiten Satzes aus Dvoráks neunter Sinfonie »Z nového sveta«. Im Festsaal des Gymnasiums musizierte unter der Leitung von Werner Buchmann das aus elf Bläsern, einem Schlagzeuger, einem Gitarristen und einem Kontrabassisten bestehende Gulda-Projektorchester mit dem Ulmer Cellisten Hartmut Premendra Mayer. Mayer hat schon Klavier zu chinesischer Wölbbrettzither gespielt, warum also nicht einmal mit Bläsern? Das Cello-Konzert von Friedrich Gulda war hervorragend musiziert und sehr witzig - nicht nur im Kontrast zu den anderen Bläsernacht-Highlights. Vier Orte, ein Motto - und die 2. Ehinger Bläsernacht kann ruhig kommen. kef




 

 Fragebogenaktion im Rahmen der Imagekampagne

Machen Sie mit bei der BJBW-Fragenbogenaktion! Unter den Einsendern werden wertvolle Sachpreise verlost!

Eines der Hauptanliegen der Imagekampagne besteht darin, den Mitgliedern der BJBW ein Servicepaket an die Hand zu geben, von dem sie bei ihrer eigenen Vereinsarbeit profitieren können. Einen Schwerpunkt dieses Servicepaketes stellen die "Medienmappen" dar, welche die BJBW in Kooperation mit dem Blasmusikverband Baden-Württemberg (BVBW) für die Vereine erstellt.

Damit die Inhalte der Mappen nach Ihren individuellen Bedürfnissen, Ansprüchen und Problemen vor Ort gestaltet werden können, wird Ihre Mithilfe benötigt. Helfen Sie mit und nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um an der Medienumfrage teilzunehmen. Nur so ist es möglich, die Medienmappen optimal auf ihre Vereinssituation abzustimmen, damit diese Sie bei Ihrer Medien- und Jugendarbeit im Verein bestmöglich unterstützen können.

Wie kann man an der Fragebogenaktion mitmachen? Sie können sich enweder den Fragebogen als pdf-Datei herunterladen (hier klicken), ausdrucken und uns per Fax oder Post zusenden (kostenlos mit dem Vermerk: "Gebühr bezahlt Empfänger") Die Faxnummer und die Adresse stehen oben auf dem Fragebogen. Oder Sie schicken Ihre Antworten online via Onlinefragebogen (hier klicken).

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2005

Detaillierter Ausschreibungstext als pdf-Datei: hier klicken



 
 
Groove im Kloster mit Ska für die Bläsernacht

So richtig wusste keiner, was ihn da am Probenwochenende im Ehinger Franziskanerkloster erwartete. Denn Ska ist auch in Kreisen junger Blasmusiker/innen nicht der gängigste Begriff. Dass dennoch 50 Bläser/innen zwischen zwölf und 20 Jahren zusammen mit Komponistin Monika Schönfelder aus Berlin und Dirigent Anton Mang aus Leutkirch 20 Stunden lang für die 1. Ehinger Bläsernacht am 2. Juli übten, lag an ihrer Neugier auf Neues. Und die hat sich gelohnt. Am Sonntagnachmittag groovte der Klostersaal.

Gemeinsam mit der Ska-Band »Mo' bettah Freaks« werden es die Jugendlichen aus den Musikvereinen der Kreisverbände Ulm/Alb-Donau und Biberach (immerhin war der Musikverein Unlingen zwei Mann hoch vertreten) in der 1. Ehinger Bläsernacht, die den Musiksommer als Highlight abrundet, in der Lindenhalle krachen lassen - unterstützt von der Bläserjugend Baden-Württemberg, die genau diese Kombination im Rahmen der Imagekampagne bereits für das Jugendmusikfestival 2004 in Burladingen engagierte. Damals hatte die Stadtkapelle Leutkirch die von Monika Schönfelder für Blasorchester arrangierten Stücke der Leutkircher Ska-Band »Mo' bettah Freaks« einstudiert, um es dann mit der Band zusammen grooven zu lassen.

Dass dies so ganz einfach auch für erprobte Bläser/innen nicht ist, stellte sich beim ersten Probenwochenende in Ehingen schon bei den ersten Übungen unter Monika Schönfelders Fittichen am Freitag heraus. Denn der coole Karibik-Rhythmus ist nicht das, was in Blaskapellen an der Tagesordnung ist. »Offbeats«, sprich Synkopen, wollen hier exakt und vor allem rasend schnell umgesetzt sein. Und das klappt nur, wenn der verzögerte Rhythmus auch in den Knien spürbar ist.

Also: klatschen, singen, swingen und tanzen üben. Die anfängliche Hemmschwelle gegenüber unbekannten Mitmusikern, unbekannten Workshopleitern und unbekannter Musik legte sich allerdings schnell. Köpfe zuckten im Rhythmus, Saxofone schwangen durch die Luft, und ganze Register setzten sich spontan drei Schritte links, drei rechts in Bewegung, während zum Sound der Ska-Band aus dem Transistor getrötet wurde. »Superstark«, »gar nicht schwer« und »einfach Spitze« lauteten die Kommentare beim Mittagessen im Krankenhaus-Restaurant. Die übrigens nicht nur der Musik, sondern auch Monika Schönfelders »Trockenübungen« im notenfreien Auswendigblasen jazziger Melodien galt: »Das hab ich mich nie getraut, aber jetzt weiß ich, dass ich das auch kann.«

Dass das Orchester momentan noch ein wenig holzlastig ist, soll mit einem Probennachmittag am Samstag, 14. Mai, von 14 bis 18 Uhr im Franziskanerkloster behoben werden. Alle Tubisten, Posaunisten und (Tenor-)Hornisten, die Lust auf den Groove haben, dürfen sich hier noch unter den Musiklehrern Christoph Erb und Volker Frank, die vonseiten des Kulturamts die 1. Ehinger Bläsernacht mitmanagen, erste Noten- und »Offbeat«-Kenntnisse aneignen. Allerdings werden sie nicht alleine sein: Die bisherige Mannschaft will auch mitmachen. Nicht, dass das zweite Probenwochenende im Juni zu wenig wäre, um sattelfest in den Stücken zu werden. Aber die Kids sind gierig, sich den Spaß mit »Sergej«, »Gangska« oder »Löwenzahn« so oft wie möglich zu gönnen. Blechbläser, die dazustoßen wollen, können vorab auch Christoph Erb unter Telefon 0 73 91 / 5 41 86 kontaktieren.

Text: Uschi Mohr; Fotos: Zipperer und Weresch





 

BJBW-Imagekampagne auf der Frankfurter Musikmesse 2005
Erlebe den anderen Klang ... in Frankfurt
Bereits zum zweiten Mal wird die Bläserjugend Baden-Württemberg (BJBW) mit ihrer Imagekampagne in diesem Jahr bei der Musikmesse in Frankfurt von 6. bis 9. April vertreten sein. Landesvorsitzender Herbert Pfister erklärte: "Die Messe in Frankfurt ist für uns eine hervorragende Plattform, Kontakte zu knüpfen, wichtige Persönlichkeiten kennen zu lernen und dabei mit unserer Kampagne darauf aufmerksam zu machen, mit welchem zahlenmäßigen, aber auch qualitativen Potential unsere Jugendorchester aufwarten können". Der Jugendverband wird die Kampagne und seine Arbeit am Gemeinschaftsstand mit der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände (BDMV), die die Kampagne als offizielle Jugendkampagne in der BDMV unterstützt, vorstellen. Am Stand besteht die Möglichkeit, interessante Gespräche zu führen und sich über die Inhalte und Hintergründe der Kampagne sowie die aktuelle Arbeit der BJBW zu informieren.




 

Jugendprojektorchester für die 1. Ehinger Bläsernacht am 02.07.2005

Bericht von Uschi Mohr: Blasmusik goes Ska in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus zwei Kreisverbänden

Gesucht: Jugendprojektorchester für 1. Ehinger Bläsernacht Bläsernacht am Samstag, 2. Juli 2005

Blasmusik goes Ska: Für die 1. Ehinger Bläsernacht, die das Kulturamt Ehingen am Samstag, den 2. Juli 2005, veranstaltet, soll wieder ein Genre übergreifendes Projekt von Blasorchester und Ska-Band auf die Beine gestellt werden. Die Besonderheit: Das sinfonische Orchester setzt sich ausschließlich aus Jugendlichen zusammen.

Premiere feierte diese fetzige Kombination beim Jugendmusikfestival 2004 der Bläserjugend Baden-Württemberg (BJBW) in Burladingen. Fünf Arrangements für sinfonisches Blasorchester von Stücken der Ska-Band »Mo' bettah Freaks« waren von der BJBW bei der Berliner Komponistin Monika Schönfelder in Auftrag gegeben und von der Stadtkapelle Leutkirch unter Anton Mang gemeinsam mit der aus ihren Reihen hervorgegangenen Band präsentiert worden.

In Kooperation mit den Kreisverbänden Ulm/Alb-Donau und Biberach soll die 1. Ehinger Bläsernacht am 2. Juli 2005 genau das wieder aufleben lassen. Aber: Ausschließlich junge Bläser/innen werden als Orchester den Ska-Stücken Volumen und neuen Reiz verleihen. Der Vorsitzende der BJBW, Herbert Pfister, freut sich über dieses Projekt, das genau die Intention der Imagekampagne der BJBW widerspiegle und deren Intention sich damit eindeutig verschreibe. Pfister: »Mit genau solchen Aktionen wird unsere Imagekampagne zum Leben erweckt - ganz im Sinne von "Erlebe den anderen Klang".

Ebenso begrüßt haben Karl Glöckler und Walter Reklau, die Kreisverbandschefs von Ulm/Alb-Donau und Biberach, die Idee. Sie haben ihre Unterstützung zugesagt, da sie überzeugt sind, dass die Jugendlichen aus ihren Kapellen großen Spaß an dem Projektorchester und der Arbeit an einer ganz jungen, spritzigen Stilistik haben werden.

Jetzt gilt es sich zu bewerben. Denn mitmachen können die besten jugendlichen Bläser/innen aus Kapellen der beiden Kreisverbände (Oberstufenniveau/bis 27 Jahre) sowie Registerführer, die Lust haben, sich der Ska-Rhythmik anzuvertrauen und an zwei Probenphasen vor dem Bläsernacht-Wochenende unter Leitung von Dirigent Anton Mang und mithilfe von Komponistin/Arrangeurin Monika Schönfelder in Ehingen Stücke der Ska-Band »Mo' bettah Freaks« zu proben. Bei der 1. Ehinger Bläsernacht am 2. Juli wird das Ergebnis dann exklusiv zusammen mit der achtköpfigen Ska-Band im alten Feuerwehrhaus mit angeschlossenem Zelt präsentiert.

Wie bei der Premiere im Rahmen des Internationalen Jugendmusikfestivals 2004 mit der Stadtkapelle Leutkirch sollen die Stücke dann das Publikum - Jung wie Alt - wieder von den Stühlen reißen: Fetziger geht Blasmusik nicht - fette Bläsersätze in vertrackten coolen Rhythmen.

Wer will mitmachen?

Teilnehmer:
Junge Bläser/innen aus den Kreisverbänden Ulm/Alb-Donau und Biberach (bis 27 Jahre) mit Erfahrung in bzw. Lust auf Bigband- und Swing-Stilistik (Niveau: Oberstufe, gute Mittelstufe) sowie Registerführer ohne Altersbegrenzung.

Ab der zweiten Probenphase ist das Projekt als offene Probe geplant mit dem Ziel, Dirigenten für die Stilistik zu begeistern.

Leitung:
Dirigent: Anton Mang (Leutkirch)
Dozentin: Monika Schönfelder (Berlin)

Die Proben:
1. Probenphase: 15. bis 17. April in Ehingen
2. Probenphase: 18./19. Juni in Ehingen
3. Probenphase: 1./2. Juli (Gesamtprobe am Freitag, Generalprobe mit Ska-Band »Mo' bettah Freaks« und Konzert am Veranstaltungsort); eventuell CD-Mitschnitt

Details:
Tägliche Anreise der Teilnehmer (auf Wunsch Übernachtung möglich), gemeinsames Mittagessen in Krankenhauskantine

Anmeldeschluss: 4. März 2005
Die Bewerbung könnt ihr online ausfüllen und absenden: Online-Anmeldeformular




Veranstaltungen 2004:


 
30.09.2004: popKOMM Berlin - "LASS UNS WIEDER KUNST MACHEN"

AUFSTAND GEGEN DEN ALLTAG
Der Mainstream mit seiner banalen Totalität in den Medien hat nicht geholfen. Im Gegenteil. Popkultur wird ausverkauft, benutzt, geklaut, gebrannt - oder einfach ignoriert. Neue Stars mit langer Lebenszeit werden hierzulande immer seltener, weshalb unlängst der Produzent Franz Plasa (u.a. Selig, Echt) als Juror des John Lennon Talent Award zu Protokoll gab: "Die Majors interessieren sich nicht mehr für den Nachwuchs, dann lasst uns wieder Kunst machen!" Und Jury-Kollege und TV-Kenner Hugo Egon Balder ergänzte: "Beim Fernsehen interessieren sie sich sowieso nur noch für die Quote und keiner mehr für Musik". Wenn Kanäle dicht sind und der Markt kaum noch den Rahmen zur Finanzierung junger Musiker hergibt, dann lohnt der kreative Aufstand. Sind die Zeiten schlecht, kann Pop richtig gut sein.
WAS TUN? WAS TUN!
Projekte, Pläne, Pop-Initiativen - wir stellen Meinungen und Modelle vor, wollen zurück zu den Wurzeln, denn Künstler brauchen Gönner, Freunde, Helfer, Unterstützer, Mittäter. Sicher ist: geniale Kunst und ebensolche Künstler kann und wird es immer geben, dafür gibt es auch Kunden. Lasst uns wieder diskutieren...

Am Donnerstag, 30. September fand dann um 11 Uhr in Halle 18 am Stand 148 eine Präsentation und ein Pressegespräch unter dem o.g. Motto statt.
Eine ganze Menge wichtiger Leute traf der Vorsitzende der Bläserjugend Baden-Württemberg (BJBW), Herbert Pfister, aus Hayingen, bei der Popkomm in Berlin, einer der weltgrößten Messen für Musik und Entertainment. Die BJBW war - am Gemeinschaftsstand unter anderem mit der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände - dort vertreten. Aufgrund der Tatsache, dass dort »Entscheider« in großer Anzahl vor Ort sind, müsse die Popkomm künftig ein "Pflichttermin für uns sein", sagte Pfister im Rückblick.

Herbert Pfister im Gespräch mit Cherno JobateyDie Messe sei eine hervorragende Plattform, Kontakte zu knüpfen, wichtige Persönlichkeiten kennen zu lernen und dabei immer wieder darauf aufmerksam zu machen, mit welchem zahlenmäßigen, aber auch qualitativen Potenzial die Bläsermusik aufwarten könne. Neben der Vizepräsidentin der BDMV, MdB Gitta Connemann, Vorsitzende der Enquete-Kommission Kultur in Deutschland des Deutschen Bundestages, hatten sich auch CDU-Chefin Angela Merkel und der Moderator des "Morgenmagazins", Cherno Jobatey, höchst interessiert und angetan gezeigt von der Initiative BJBW einer Imagekampagne. Pfister: "Überall, wo der Videoclip vom Start der Kampagne bei unserem Jugendmusikfestival in Burladingen vorgeführt wurde, wo wir über unsere Aktivitäten berichten konnten, rannten wir offene Türen ein."

Was dem Vorsitzenden bestätigte, dass die Imagekampagne mit ihren beiden Motto "Erlebe den anderen Klang" und "Gib dir den Kick mit Blasmusik" der absolut richtige Weg ist, um Bläsermusik "vom Bierzelt-Image weg zu bekommen": Bläsermusik im Pop-Bereich, vor allem live dargeboten, finde immer mehr Freunde: "Es liegt also an uns, alle unsere musikalischen Stärken herauszustellen. Das gilt einerseits für die sogenannte sinfonische Bläsermusik, für die gesamte Bandbreite traditioneller und gehobener Unterhaltungsmusik." Es gelte aber auch, neue innovative musikalische Projekte zu entwickeln, wie sie etwa beim Jugendmusikfestival von der Stadtkapelle Leutkirch eindrücklich präsentiert wurden. Ein Videoclip des Auftritts der Leutkircher mit der Ska-Kapelle »Mo'bettah Freaks« habe Gott und die Welt in Berlin staunen lassen.Herbert Pfister trifft Angela Merkel

Auch bei einigen der 50 Panels im Rahmen des Popkomm-Kongresses, bei denen Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft die Zukunft diskutierten, sei die Initiative der Bläserjugend Baden-Württemberg beleuchtet und geradezu gefeiert worden, erklärte Pfister: "Die Türen stehen uns überall offen. Es liegt nun an uns allen, diese Einladungen anzunehmen." Bericht von Uschi Mohr (ui)

Herbert Pfister trifft Albrecht Mayer




 
25. - 27.06.2004: Internationales Jugendmusikfestival 2004 in Burladingen

Als Auftaktveranstaltung der Imagekampagne startete im letzten Juniwochenende 2004 in Burladingen das Internationale Jugendmusikfestival.

Jugendmusikgruppen aus Nah und Fern kamen zu den Wertungsspielen und Wettbewerben und freuten sich u.a. über die Konzerte zahlreicher Profibands in und um Burladingen sowie über die Streetparade mit der anschließenden SWR3-Dance-Night.

Die Bilder des Festivals sowie Berichte von den Festivaltagen könnt ihr hier anschauen: www.jugendmusikfestival.de




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